Über mich
Die kurze Version
2024-2026 Masterstudium Medical and Health Education an der Medicalschool Hamburg (MSH), Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Seit 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt Lehre an der Medicalschool Hamburg (MSH)
2019-2023 Osteopathie Ausbildung am College Sutherland in Hamburg; berufsbegleitend mit 1400 Unterrichtsstunden
2018-2019 Cranio-Sacrale Osteopathie Ausbildung am College Sutherland in Hamburg; mit 300 Unterrichtsstunden
Seit 2016 Heilpraktiker
2012-2016 Ausbildung zum Shiatsu-Praktiker mit Zertifikat
Seit 2009 Freiberuflicher Dozent für Anatomie und Naturwissenschaften
2001-2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Lehre und Forschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
1995-2001 Promotionsstipendium am Universitätsklinikum Leipzig; Abschluss: Dr. rer. nat.
1987-1995 Studium der Chemie mit Schwerpunkt Biochemie an der Universität Oldenburg; Abschluss: Diplom-Chemiker
Die lange Version
Nach meinem Studium der Chemie an der Universität Oldenburg erhielt ich am Universitätsklinikum Leipzig ein Promotionsstipendium und beschäftigte mich im Rahmen meiner Promotion mit einem biochemischen Forschungsthema zu Alterungsprozessen humaner Fibroblasten. Nach erfolgreichem Abschluss der Promotion war ich dort ein weiteres Jahr als Postdoktorand tätig und arbeitete an einem Forschungsprojekt zur Alzheimer-Erkrankung.
Anschließend wechselte ich an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Gebiet der Krebsforschung tätig war und an verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen mitwirkte. Parallel dazu unterrichtete ich Anatomie für Studierende der Human- und Zahnmedizin und betreute Medizinstudierende bei der Anfertigung ihrer Doktorarbeiten.
Aus dieser Lehrtätigkeit entwickelten sich weitere Lehraufträge als Honorar-Dozent für Anatomie, Physiologie und naturwissenschaftliche Grundlagen an verschiedenen Schulen und Hochschulen in Hamburg, Berlin, Oldenburg und Groningen. Dabei unterrichtete ich Studierende und Auszubildende unterschiedlicher medizinischer und therapeutischer Fachrichtungen, darunter Humanmedizin, Physiotherapie, Logopädie, Physician Assistance, Pflege und schließlich auch Osteopathie.
Zu Beginn meiner Lehrtätigkeit im Bereich der Osteopathie begegnete ich diesem Fach durchaus mit einer gewissen naturwissenschaftlichen Skepsis. Manche osteopathischen Begrifflichkeiten und Denkmodelle erschienen mir aus einer ausschließlich naturwissenschaftlich-medizinischen Perspektive zunächst nur schwer nachvollziehbar. Der intensive fachliche Austausch mit meinen sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen aus der Osteopathie eröffnete mir jedoch zunehmend eine andere Sichtweise auf funktionelle Zusammenhänge des menschlichen Körpers. Diese Perspektive empfand ich als ausgesprochen spannend und zugleich als wertvolle Erweiterung meines bisherigen naturwissenschaftlichen Denkens.
Schließlich entschied ich mich für einen bewussten Perspektivwechsel: Nach vielen Jahren als Wissenschaftler und Dozent wurde ich noch einmal selbst zum Studenten und begann ein Studium der Osteopathie. Seither ergänze ich meine Ausbildung regelmäßig durch zertifizierte osteopathische und medizinische Fort- und Weiterbildungen.
Heute verbinden sich in meiner Arbeit naturwissenschaftliche Forschung, langjährige Erfahrung in der medizinischen Lehre und osteopathische Ausbildung. Insbesondere die parallele Tätigkeit in der Osteopathie und an medizinischen Hochschulen ermöglicht es mir, aktuelle medizinisch-anatomische Kenntnisse mit einer funktionellen Betrachtung des Menschen zu verbinden. Diese Kombination bildet für mich eine wichtige Grundlage, um Patientinnen und Patienten individuell und differenziert osteopathisch zu behandeln.